Heiner Müller: Ich bin ein Neger
Eine Diskussion mit Heiner Müller anläßlich der Verleihung des Georg Büchner Preises. 48 Seiten, Broschur, mit Zeichnungen von Eva Maria Viebeg. Links oben die Erstausgabe, rechts die aktuell lieferbare Ausgabe. Heiner Müller erhielt im Oktober 1985 den Georg Büchner Preis. Am Tag nach der Preisverleihungfand inder Georg Büchner Buchhandlung in Darmstadt eine Diskussion mit dem Preisträger statt. Das Buch bringt eine redigierte und mit Heiner Müller abgesprochene Tonbandabschrift. Heiner Müller trug während dieser Diskussion noch einmal DIE WUNDE WOYZECK vor. Diesen Text hielt er als Dankrede bei der Preisverleihung. Der Text ist - wie bei Heiner Müller nicht unüblich - sehr dicht und hermetisch. Durch das erneute Vorlesen und die Diskussion wird klar erkennbar was Heiner Müller mit diesem Text zum Ausdruck bringen wollte. Er stellte sich in die Tradition von Georg Büchner und zeigte damit die unverminderte Aktualität Büchners. Heiner Müller während der Diskussion im Oktober 1985. Auf drei Bildern ist Jürgen Schneider, Mitherausgeber des Buches, zu sehen. Fotos von Liz Schuster. |
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